D wie Doxing

Doxing: Eine gefährliche Form der digitalen Bedrohung.

Doxing, abgeleitet vom englischen Begriff „documents“ (Dokumente), bezeichnet die unbefugte Offenlegung oder Veröffentlichung sensibler persönlicher Informationen über eine Person. Diese Daten können Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Arbeitgeber, Bankdaten oder sogar private Dokumente und Fotos umfassen. Häufig geschieht dies mit der Absicht, die betroffene Person zu belästigen, zu bedrohen oder in eine gefährliche Situation zu bringen.
Wie funktioniert Doxing?

Doxing kann auf verschiedene Weise erfolgen, oft durch die gezielte Sammlung öffentlich zugänglicher Informationen oder durch das Hacken geschützter Daten. Zu den typischen Methoden gehören:

Social Engineering: Täuschung von Personen, um an private Informationen zu gelangen.
OSINT (Open Source Intelligence): Auswertung frei zugänglicher Informationen, z. B. aus sozialen Medien, Foren oder öffentlichen Datenbanken.
Hacking: Zugriff auf E-Mails, Cloud-Speicher oder andere persönliche Konten.

Die Gefahren von Doxing

Doxing ist eine ernsthafte Verletzung der Privatsphäre und kann gravierende Folgen für die Betroffenen haben:

Belästigung und Bedrohung: Veröffentlichten Daten können für Stalking, Beleidigungen oder Erpressung genutzt werden.
Rufschädigung: Öffentlich gemachte Informationen können den sozialen oder beruflichen Ruf einer Person schädigen.
Physische Gefahren: In extremen Fällen kann Doxing dazu führen, dass jemand physisch angegriffen wird, etwa durch das sogenannte „Swatting“, bei dem die Polizei mit falschen Notrufen zu einem Opfer geschickt wird.